Hannover


Aktionstag

Die Demo am 19.9. startet um 16 Uhr beim Neuen Haus/ vor der Musikhochschule.

Lokaler Aufruf

Nicht erst seit Corona sind die Zeiten ruppig. Wir leben in Krisenzeiten, die sich durch die globale Corona-Pandemie weiter verschärfen. Viele Menschen haben seit Beginn der Pandemie ihre Jobs verloren, oder sind in Kurzarbeit und können die Miete nicht mehr zahlen. Der Kapitalismus sorgt dafür, dass die Corona-Krise für Viele zu einer Existenzbedrohung wird. All das, obwohl Milliarden für die Rettungen von Unternehmen ausgegeben werden und die Reichen, trotz Krise, immer noch reicher werden.

Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der es primär um Profitmaximierung geht, in der Arbeiter*innen systematisch ausgebeutet werden, Wohnraum als Ware gilt und Profit über Menschenleben und Umwelt geht, wird sich die Spirale um Ausbeutung und Verdrängung immer weiter drehen.
Schon vor Corona hat der bürgerliche Staat gezeigt, dass Menschen, die sich gegen dieses System auflehnen, mit Repression überzogen werden. Ob nun Mieter*innen-Initiativen, die sich für eine Stadt von unten einsetzen, ob Menschen, die vergeblich versuchen auf die Situation von Geflüchteten in Moria, Libyen oder auch den deutschen Lagern aufmerksam zu machen, oder ob Feminist*innen, die sich gegen die patriarchalen Verhältnisse und die binäre Geschlechterordnung aussprechen. Sie alle scheinen für den bürgerlichen Staat und seine herrschende Klasse eine viel größere Gefahr zu sein, als die faschistischen AkteurInnen, die überall im Land aktiv sind. Trotz der Attentate in Hanau oder Halle, den faschistischen PolizistInnen, die als NSU2.0 agieren und sich auf einen Bürgerkrieg vorbereiten, usw.
Es gilt in der jetzigen Krise zusammenzuhalten und sich all dem entgegenzustellen. Ob Mieter*innen die von Verdrängung bedroht sind, Arbeiter*innen die in immer prekärere Arbeitsbedingungen rutschen, (Flinta, Queere Personen) die während der Krise oft noch heftiger mit patriarchaler Gewalt konfrontiert sind und Geflüchtete und andere von Rassismus betroffene, die von PolizistInnen schikaniert, eingesperrt und ermordet werden.

Lasst uns in den Verteilungskämpfen der Krise zusammenhalten und gemeinsam in die Offensive gehen!
Kommt mit uns am 19.09 auf die Straße, für eine solidarische Gesellschaft und eine gerechte Verteilung des Reichtums!
Ab jetzt gilt: „Wer hat der gibt!“

19.09. // 16 Uhr // Neues Haus/ vor der Musikhochschule

Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/317999396088162