Corona-Krisenbündnis „Wer Hat Der Gibt“ ruft am 19.09. zu Demonstration in Hamburger Reichenviertel Pöseldorf auf

Hamburg, 31.8.2020

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19.9. Bundesweiter Aktionstag: Wer Hat Der Gibt – Demonstration auch in Hamburg
Am 19.9. werden Tausende in einem wohlhabenden Hamburger Viertel lautstark fordern: Die Reichen müssen für die Krise zahlen! Wir werden deutlich machen, dass Geld in Deutschland nicht knapp, sondern extrem ungleich verteilt ist.
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Bald heißt es wieder, wir müssen den Gürtel enger schnallen. Politiker werden mit ernstem Blick vor Kameras mitteilen,
dass gespart werden müsse, um das in der Corona-Krise ausgegebene Geld wieder reinzuholen. Einmal mehr sollen wir, die breite Masse der Bevölkerung, zur Kasse gebeten werden. Und die Reichen? Die dürften einmal mehr in Ruhe gelassen werden – das sagt uns die Erfahrung aus vergangenen Krisen. Geht es nach uns, läuft es dieses Mal anders: Die Reichen sollen für die Krise zahlen! Hanskarl, Sprecher des „Wer Hat Der Gibt“-Bündnis in Hamburg:

„Es gibt genug Reichtum in der Gesellschaft, er ist nur sehr ungleich verteilt. Auf diesen Missstand wollen wir aufmerksam machen, indem wir dahin gehen, wo der Reichtum ist. Wir besuchen ein Villen-Viertel in der Nähe der Außenalster.“

Nur durch eine effektive Besteuerung hoher Einkommen und großer Vermögen kann ein sozialer Staat den kommenden Krisenlasten entgegentreten. Es gilt jetzt, die Menschen in den systemrelevanten Berufen zu stärken, die uns durch die Krise getragen haben und die soziale und kulturelle Infrastruktur zu unterstützen. Wir werden den gesellschaftlichen Skandal der massiven Ungleichverteilung von Vermögen wieder in den Fokus politischer Auseinandersetzungen rücken. „Der Staat hat jahrzehntelang die Umverteilung von unten nach oben gefördert. Nun gibt es erneut Bestrebungen aus Teilen der Wirtschaft und der Union, Sozialausgaben auf den Prüfstand zu stellen oder den Mindestlohn zu senken. Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen.“ betont Hanskarl. Und wir sind nicht allein: Auch 111 Millionär*innen, darunter 7 Deutsche, fordern aktuell in einem offenen Brief: „Tax us. Tax us. Tax us.“ Diesem positiven Signal müssen nun Taten folgen. Einige Vertreter*innen der oberen 1 Prozent haben wir persönlich angeschrieben, weitere Einladungsaktionen werden folgen. Unsere Website bietet einen eigenen Anmeldebereich für Personen mit hohem Einkommen oder Vermögen. Mit einer gemeinsamen Demonstration wollen wir zeigen: Die Schließung der Schere zwischen Arm und Reich ist im gesamtgesellschaftlichen Interesse.

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19.9. Bundesweiter Aktionstag: Wer Hat Der Gibt – Demonstration auch in Hamburg
Am 19.9. werden Tausende in einem wohlhabenden Hamburger Viertel lautstark fordern: Die Reichen müssen für die Krise zahlen! Wir werden deutlich machen, dass Geld in Deutschland nicht knapp, sondern extrem ungleich verteilt ist.
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Bald heißt es wieder, wir müssen den Gürtel enger schnallen. Politiker werden mit ernstem Blick vor Kameras mitteilen,
dass gespart werden müsse, um das in der Corona-Krise ausgegebene Geld wieder reinzuholen. Einmal mehr sollen wir, die breite Masse der Bevölkerung, zur Kasse gebeten werden. Und die Reichen? Die dürften einmal mehr in Ruhe gelassen werden – das sagt uns die Erfahrung aus vergangenen Krisen. Geht es nach uns, läuft es dieses Mal anders: Die Reichen sollen für die Krise zahlen! Hanskarl, Sprecher des „Wer Hat Der Gibt“-Bündnis in Hamburg:

„Es gibt genug Reichtum in der Gesellschaft, er ist nur sehr ungleich verteilt. Auf diesen Missstand wollen wir aufmerksam machen, indem wir dahin gehen, wo der Reichtum ist. Wir besuchen ein Villen-Viertel in der Nähe der Außenalster.“

Nur durch eine effektive Besteuerung hoher Einkommen und großer Vermögen kann ein sozialer Staat den kommenden Krisenlasten entgegentreten. Es gilt jetzt, die Menschen in den systemrelevanten Berufen zu stärken, die uns durch die Krise getragen haben und die soziale und kulturelle Infrastruktur zu unterstützen. Wir werden den gesellschaftlichen Skandal der massiven Ungleichverteilung von Vermögen wieder in den Fokus politischer Auseinandersetzungen rücken. „Der Staat hat jahrzehntelang die Umverteilung von unten nach oben gefördert. Nun gibt es erneut Bestrebungen aus Teilen der Wirtschaft und der Union, Sozialausgaben auf den Prüfstand zu stellen oder den Mindestlohn zu senken. Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen.“ betont Hanskarl. Und wir sind nicht allein: Auch 111 Millionär*innen, darunter 7 Deutsche, fordern aktuell in einem offenen Brief: „Tax us. Tax us. Tax us.“ Diesem positiven Signal müssen nun Taten folgen. Einige Vertreter*innen der oberen 1 Prozent haben wir persönlich angeschrieben, weitere Einladungsaktionen werden folgen. Unsere Website bietet einen eigenen Anmeldebereich für Personen mit hohem Einkommen oder Vermögen. Mit einer gemeinsamen Demonstration wollen wir zeigen: Die Schließung der Schere zwischen Arm und Reich ist im gesamtgesellschaftlichen Interesse.